Der FC Lugano siegt gegen den FC Basel 3:1 und sieht einen Lichtstrahl mitten in der Tessiner Finsternis. Nach unrühmlichen Leistungen zeigen die Tessiner gegen den rätselhaften Meister, wozu sie fähig wären. Der Spieler Renato Steffen hält nach dem Match sein Kind im Arm und sagt hernach gegenüber den Fernsehstationen: «Ich habe die Antwort schon immer auf dem Rasen gegeben. Ich brauche wohl eine gewisse Negativität.» Der FC Lugano galt zu Beginn des Jahres als «Vorzeigemodell», klassierte sich von 2022 bis 2024 im vierten, dritten und zweiten Rang, war 2024 zum dritten Mal in Folge im Cup-Final und stiess in der Conference League bis in die Achtelfinals vor. Doch der schöne Roman mit dem Steigerungslauf wird zum «Horrorfilm». 2025 wird zum Jahr des freien Falls. Aus im Cup-Viertelfinal beim Unterligisten FC Biel, während Monaten kaum mehr Siege, fünfter Tabellenrang, jüngst Schreckensmomente in der Meisterschaft. Der FC Lugano reist viel mehr als die Konkurrenz, was die Klubführung als Entschuldigung für die schwache Saison anführt. Im Januar verlängerten die Tessiner zwei wesentliche Verträge. Der Trainer Mattia Croci-Torti erhielt einen Kontrakt bis 2028. Der frühere Bundesligaspieler Renato Steffen wurde bis 2028 angebunden. Der Erfolg in der Hitze gegen den Meister wirkt wie ein Lichtstrahl mitten in der Tessiner Finsternis. Der FC Lugano schliesst in der Nachspielzeit gegen das verlassene Tor des FC Basel einen Konter mit dem 3:1 ab und kann sich dem kollektiven Jubel hingeben. Unverhoffte Feierstunde. Der Spieler Renato Steffen öffnet ein Ventil und läuft danach wortlos an den Medienvertretern vorbei in Richtung Kabine.
Rückblick
FC Lugano siegt gegen FC Basel 3:1 und holt wichtigen Erfolg
FC Lugano feiert wichtigen 3:1-Erfolg gegen FC Basel und gibt Hoffnungsschimmer in schwieriger Saison - Renato Steffen und Mattia Croci-Torti im Fokus
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